Interview mit Simon Rehm, Zimmerer-Weltmeister


Welt- und Europameister – viel mehr geht nicht. Der 22-jährige Simon Rehm aus Weinsfeld bei Hilpoltstein in Bayern hat geschafft, wovon die meisten Handwerker nur träumen. Bei der Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills 2015“ in Sao Paulo wurde er zum weltbesten Zimmerer gekürt. Darüber hinaus erhielt Rehm mit der höchsten Punktzahl aller deutschen Teilnehmer die Auszeichnung „Best of Nations“.

Bereits 2014 hatte sich der junge Mann den Europameistertitel geholt. Er ist damit der erfolgreichste deutsche Zimmerer aller Zeiten. Wir sprachen mit Simon Rehm über seine Erfahrungen während und nach der WM.



Vorbild für alle jungen Handwerker: Simon Rehm in Aktion.




Weltmeister, Europameister, bester deutscher Teilnehmer: Hat sich Ihr Leben durch all die Titel und Ehrungen verändert?

Die drei Jahre im Nationalteam waren bislang die schönste Zeit in meinem Leben! Ich habe unglaublich viel erlebt, auch einen tollen Zusammenhalt in unserem Team! Ich habe fachlich eine extrem intensive Förderung bekommen. Ich habe aber durch die vielen öffentlichen Auftritte auch für mich persönlich sehr viel mitgenommen. Sonst hat sich nichts verändert. Ich liebe immer noch meinen Beruf und bin gerne auf der Baustelle. Ich würde mich immer wieder für die ZimmererAusbildung entscheiden.


„Keine Frage, ich will Weltmeister werden“ – mit dieser klaren Ansage sind Sie im Sommer 2015 nach Brasilien gereist. Woher nehmen Sie so viel Selbstvertrauen?

Wer antritt, will gewinnen! Das ist im Sport so, das ist bei Berufswettbewerben nicht anders. Ich bin ehrgeizig. Was ich will, setze ich durch! Aber ich hatte auch eine tolle Vorbereitung und einen tollen Rückhalt durch meine Familie, die in Sao Paulo dabei war, und durch unser Team und unseren Fankreis. Das half sehr!

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